Aktuell: machdochwasduwillst, Ausstellung im Künstlerbund Tübingen

26.01.-23.02.2019

donnerstags bis freitags 16-19 Uhr

samstags 11-17 Uhr

Vernissage: 02.02.2019, 11 Uhr

Finissage: 23.02.2019, 11Uhr

 

Die Ausstellung verändert sich von Tag zu Tag.

Der Künstler ist während der Öffnungszeiten anwesend. (donnerstags erst ab 18 Uhr)

 

Verfolgen Sie die Ausstellung auf dieser Homepage unter machdochwasduwillst.

 

Infos zur Ausstellung:

 

 

Mach doch, was du willst

 

Ein sonderbarer Titel für eine Ausstellung, der alles und nichts verrät. Der eine Egal-Haltung ausdrücken kann, aber auch eine tief philosophische Fragestellung. Dabei ist nicht einmal der Adressat des Ausrufes eindeutig. Hört man die mahnenden Worte eines guten Freundes oder ruft der Künstler dem Betrachter oder sogar sich selbst entgegen?

 

Was wird also geschehen in dieser Ausstellung? Wir wissen es nicht und ich verrate Ihnen ein Geheimnis: der Künstler weiß es selbst noch nicht. Wie kann denn das sein? Ohne eine Idee geht doch gar nichts. Das stimmt, aber die Idee liegt gerade in der Öffnung für den Moment und dem Handlungsspielraum, der sich dadurch ergibt.

 

Im japanischen existiert das Wort „omakase“, dass man lax mit „mach doch, was du willst“ übersetzen könnte und ein Restaurant beschreibt, in dem der Koch das serviert, was er möchte. Die Gäste lassen sich überraschen und lernen so vielleicht auch Ungewohntes kennen, dass sie von selbst nie ausgewählt hätten.

 

Was erwartet uns? Der Künstler serviert uns eine mehrteilige Raum-Installation, die während der Ausstellung entsteht und vergeht, sich verändert und vielleicht gar kein Fertig kennt. Dabei wird auch die Umgebung des Künstlerbundes bespielt. Nur für einen kurzen Moment, dann ist das Kunstwerk schon wieder weg. Mit den öffentlichen Ämtern ist nicht zu spaßen. Fotografien dokumentieren das Vergängliche und jeder kann die Ausstellung unter www.martinbaumann-monotypie.de verfolgen.

 

Martin Baumann ist von Herzen Bildhauer, hat in Mainz, Berlin und Bologna studiert und zeigt uns in seiner ersten Einzelausstellung in seiner neuen Wahlheimat eine installative Auseinandersetzung mit dem Raum, der Situation und den Möglichkeiten des Moments.